Geflüchtete

Geflüchtete auf Freizeiten

Ihr plant junge Geflüchtete mit zu eurer Freizeit zu nehmen?

Ihr fragt euch, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind?

Das folgende Infoblatt gibt euch eine erste thematische Übersicht.

Teilnahme geflüchteter Kinder & Jugendlicher an Ferienfreizeiten im Ausland

Die nordrhein-westfälische Landesregierung erläutert in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage (LT-Drs. 17/761) die rechtlichen Grundlagen zur Teilnahme geflüchteter Kinder an Ferienfreizeiten im Ausland. Sie verweist dabei zunächst auf § 58 Abs. 1 AsylG, wonach die Ausländerbehörde einem Ausländer, der nicht oder nicht mehr verpflichtet ist, in einer Landesaufnahmereinrichtung zu wohnen, nach pflichtgemäßem Ermessen die Erlaubnis erteilen kann, ins Ausland zu reisen.
Die Teilnahme an einer Ferienfreizeit stellt nach Auffassung der Landesregierung ein legitimes Interesse dar, das Bundesgebiet zu verlassen.
Sofern die Auslandsreise im Rahmen einer Schülergruppe erfolgt, weist die Landesregierung auf die Sonderregelung in § 22 Aufenthaltsverordnung hin. Danach verzichten EU-Staaten gegenseitig auf das Erfordernis eines Visums, soweit die Schüler in sogenannten Schülersammellisten eingetragen sind.

Die "Kleine Anfrage" und die detaillierten Antworten gibt es hier zum Download:

Fragen zur Gesundheitsversorgung von Geflüchteten

Die Medizinische Flüchtlingshilfe Göttingen e. V. beschreibt auf ihrem Informationsportal unter http://gesundheit-gefluechtete.info die rechtlichen Grundlagen der Gesundheitsversorgung von Geflüchteten.
Darüber hinaus informiert sie über die Möglichkeiten der Gesundheitskarte und über Behandlungen mittels Krankenschein.

Der Image Film zu juenger-REISEN ! Film und alle Infos hier >>>